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IT aus dem Supermarkt? Am Ende ist es fast immer teurer!

Immer mehr Unternehmen greifen bei der Beschaffung von IT-Produkten auf Consumer-Produkte zurück, um Kosten zu sparen. Doch diese Entscheidung kann sich schnell als falsch erweisen, da Consumer-Produkte in der Regel nicht für den Einsatz in Unternehmen ausgelegt sind. In diesem Artikel werden wir die Gründe erläutern, warum die Verwendung von Consumer-IT im Unternehmen oft keine gute Wahl ist und welche Probleme dadurch entstehen können.

Es ist nur auf den ersten Blick teurer

Warum es meist keine gute Idee ist, seine IT im Supermarkt zu kaufen!

In der heutigen Geschäftswelt nutzen Unternehmen immer mehr Technologie, um ihre Arbeitsprozesse zu optimieren und ihre Effizienz zu steigern. Doch die Entscheidung für die richtigen IT-Produkte ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Viele Unternehmen greifen auf Consumer-Produkte zurück, um Kosten zu sparen oder aufgrund von Unwissenheit. Doch warum sind Consumer-Produkte für Unternehmen meist keine gute Entscheidung?

Die Dauerbenutzung

Zunächst einmal sind Consumer-Produkte für den privaten Gebrauch entwickelt und nicht für den professionellen Einsatz. Dadurch sind sie oft nicht für die hohen Anforderungen und Belastungen im Unternehmensumfeld ausgelegt. Die Hardware und Software von Consumer-Produkten sind oft nicht so robust und leistungsfähig wie die von professionellen Geräten. Das kann zu erhöhtem Verschleiß, längeren Ausfallzeiten und insgesamt schlechterer Performance führen.

Skalierbarkeit / Software

Ein weiterer Nachteil von Consumer-Produkten ist ihre begrenzte Skalierbarkeit. Sie sind in der Regel für den Einzelgebrauch konzipiert und können nicht problemlos erweitert werden. Wenn ein Unternehmen wächst und mehr Mitarbeiter hinzukommen, müssen auch die IT-Systeme angepasst werden. Consumer-Produkte sind oft nicht in der Lage, mit den wachsenden Anforderungen des Unternehmens Schritt zu halten. Das kann zu Problemen bei der Datensicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit führen. Das gilt vor allem für Softwarelösungen. Einzelplatz-Produkte sind nur so lange gut, bis ein zweiter Mitarbeiter an die Daten muss.

Sicherheit

Darüber hinaus sind Consumer-Produkte oft nicht so sicher wie professionelle IT-Produkte. Sie sind oft weniger geschützt gegen Hackerangriffe und Cyberkriminalität. Das Risiko von Datenverlusten und Datenschutzverletzungen ist bei Consumer-Produkten höher als bei professionellen IT-Produkten. Das kann für Unternehmen gravierende Konsequenzen haben, insbesondere wenn es um vertrauliche Geschäftsdaten und Kundeninformationen geht.

 

Zuahsue mag die FritzBOX als "Firewall-Lösung" - im Unternehmensumfeld gibt es unter Umständen aber ganz andere Herausforderungen. Das gleiche gilt für die Endpoint-Protection - oder Antivirensoftware, wie man im Consumer-Bereich eher sagen würde. 

Support und Verfügbarkeit

Schließlich bieten professionelle IT-Produkte auch einen besseren Support und eine längere Lebensdauer. Unternehmen können auf den professionellen Support und die Wartung ihrer IT-Produkte zählen, was zu einer höheren Verfügbarkeit und einer besseren Performance führt. Consumer-Produkte werden oft nach kurzer Zeit eingestellt und es gibt keine Garantie für langfristigen Support. Unternehmen müssen sich somit auf einen ständigen Wechsel von Produkten einstellen, was mit hohen Kosten verbunden ist.

Aus der Praxis

Was lernen wir daraus?

Insgesamt ist es für Unternehmen empfehlenswert, auf professionelle IT-Produkte zu setzen, die für den professionellen Einsatz entwickelt wurden. Diese sind in der Regel leistungsfähiger, skalierbarer, sicherer und bieten einen besseren Support. Die höheren Anschaffungskosten sind in Anbetracht der Vorteile und des geringeren Risikos langfristig eine lohnende Investition.

Oft ist es einfach ein Trugschluss zu glauben, dass die 50 gesparten Euros beim Laptopkauf eine gute Entscheidung waren. Um es mal mit einem Beispiel aus der Praxis zu unterlegen:

Ein Arzt-Kunde erweiterte seine Praxis um eine zusätzliche Rezeptionistin und bat uns, die Komponenten zu beschaffen, sie zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Aufgrund unserer Kenntnisse der Praxis und der bereits vorhandenen Hard- und Software haben wir ein Angebot für die Erweiterung erstellt. Der Kunde akzeptierte das Angebot, jedoch strich er das von uns angebotene Laptop aus dem Angebot. Er hatte ein Gerät für 70 Euro weniger im örtlichen Elektronikhandel gesehen und bereits gekauft, das seiner Meinung nach vergleichbar war.

Als unser Techniker vor Ort war, um den Arbeitsplatz in Betrieb zu nehmen, stellte er fest, dass der Kunde ein Gerät mit Windows 11 Home statt Pro erworben hatte. Zudem fehlte der benötigte USB-C Anschluss. Dies führte zu erheblichen Mehrkosten, einer weiteren Anfahrt und der Tatsache, dass die neue Mitarbeiterin nicht wie geplant arbeiten konnte.

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